
Leistung
Brand- & Schallschutz — DIN-konforme Aufbauten
Brandschutz und Schallschutz im Trockenbau und Putzbereich. Geprüfte Aufbauten für Wohn-, Büro- und Gewerbebauten im Bergischen Land.
Was wir machen
Brand- und Schallschutz bedeutet: messbare Werte einhalten, nicht nur „dichter machen". Wir setzen geprüfte Aufbauten aus den DIN-Normen und Herstellerzulassungen um — von der Wohnungstrennwand bis zur Brandwand zwischen Reihenhäusern, von der akustisch optimierten Büro-Trennung bis zum brandschutzkonformen Schacht.
Konkret heißt das: passende Profilstärken, geprüfte Plattentypen (Gipskarton, Gipsfaser, Spezialplatten für höhere Brandschutzklassen), Mineralwoll-Dämmung in der richtigen Dichte, sauber verspachtelte Stöße und korrekte Anschlüsse zu Decke und Boden. Jeder dieser Schritte wirkt sich auf das Endergebnis aus.
Wann sinnvoll
Brand- und Schallschutz wird konkret, wenn Bauvorhaben es vorschreiben: Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Gewerbebauten, Praxen, Hotelzimmer, Vermietungen. Auch im Bestand lohnt sich der nachträgliche Schallschutz, wenn Nachbarschaftsthemen zur Belastung werden — eine schalltechnisch ertüchtigte Wand kostet weniger als ein Auszug.
Im Bergischen Land sind insbesondere Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser aus den 60er- bis 80er-Jahren häufig schalltechnisch grenzwertig. Hier helfen Vorsatzschalen oder Doppelständer-Konstruktionen, ohne dass die Räume optisch beeinträchtigt werden.
Ablauf in vier Schritten
- Bestandsaufnahme — Anforderungen klären (welche Brandschutzklasse, welcher Schalldämmwert), Bestand prüfen.
- Planung — Geeigneter Aufbau aus geprüften Systemen, Materialliste, Schnittstellen zu anderen Gewerken.
- Ausführung — Aufbau exakt nach Herstellerangabe, mit korrekten Profil- und Plattenstärken, sauberen Anschlüssen.
- Abnahme — Begehung, Übergabe der Aufbau-Dokumentation für die Bauakte.
Häufige Fragen
Welche Brandschutzklassen gibt es?
Üblich sind die Klassen F30, F60, F90 und F120 — die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an. F30 ist Standard für viele Wohnungstrennungen, F90 wird für Brandwände und Treppenhäuser gefordert. Die genaue Klasse ergibt sich aus der Bauordnung Ihres Vorhabens — wir setzen den dazu passenden geprüften Aufbau.
Wie viel Schalldämmung erreicht man im Trockenbau?
Eine einfache Ständerwand erreicht etwa 40 dB, eine doppelt beplankte mit Dämmung 50 bis 55 dB. Mit Doppelständer- oder Vorsatzschalen-Aufbauten sind 60 bis über 65 dB möglich — das entspricht hohen Wohnungstrennwand-Anforderungen. Wichtig: Schallschutz ist immer nur so gut wie sein schwächster Anschluss.
Können Sie auch nachträglich Schallschutz einbauen?
Ja — typischerweise als Vorsatzschale auf der bestehenden Wand. Das spart Abriss, schluckt einige Zentimeter Raumtiefe, bringt aber häufig 8 bis 15 dB zusätzliche Dämmung. Bei Decken arbeiten wir mit federnd abgehängten Aufbauten. Wir beraten realistisch, was sich erreichen lässt.
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