Zum Inhalt springen
Altbau-Fassade halb saniert und halb verwittert im direkten Vergleich, Werkzeug im Vordergrund.

Leistung

Fassadensanierung — Bestand erhalten und ertüchtigen

Fassaden im Bergischen Land sind Wetter und Zeit ausgesetzt. Wir sanieren ehrlich — vom punktuellen Reparieren bis zur kompletten Erneuerung.

Altbau-Fassade im Vorher/Nachher-Vergleich — eine Hälfte saniert, die andere verwittert, Werkzeug im Vordergrund

Was wir machen

Fassadensanierung beginnt mit einer ehrlichen Diagnose. Wir prüfen den Putz auf Risse, Hohlstellen, Salzausblühungen und Algenbefall, schauen uns Sockel und Anschlüsse an und beurteilen, was noch tragfähig ist und was abgenommen werden muss. Im Bergischen Land sind viele Fassaden durch Schlagregen und Frost-Tau-Wechsel stark beansprucht — eine genaue Aufnahme ist die Basis jeder sinnvollen Maßnahme.

Je nach Befund reicht eine punktuelle Reparatur (Risse aufweiten, verfüllen, Armierung lokal nacharbeiten, Anstrich) oder es wird eine Neuverputzung fällig. Bei denkmalgeschützten Fassaden arbeiten wir behutsam mit den traditionellen Materialien — meist Kalk- oder mineralische Putze. Bei stark verwitterten Häusern prüfen wir, ob eine kombinierte Lösung mit WDVS sinnvoller ist.

Wann sinnvoll

Fassadensanierung wird fällig, wenn die Optik leidet, Feuchte ins Mauerwerk eindringt oder der Putz hörbar hohl klingt. Auch grünliche oder schwarze Verfärbungen — meist Algen oder Pilze — sind ein klares Signal. Wer früh handelt, spart oft erhebliche Kosten gegenüber einer späteren Komplettsanierung.

Sinnvoll ist die Fassadensanierung auch, wenn ohnehin ein Gerüst steht — etwa für Dach- oder Fensterarbeiten. Wir koordinieren uns mit anderen Gewerken in Remscheid, Wuppertal und Solingen und sparen so Gerüstkosten und Zeit.

Ablauf in vier Schritten

  1. Bestandsaufnahme — Vor-Ort-Termin, Klopf- und Sichtprüfung, ggf. Materialprobe.
  2. Planung — Sanierungs-Konzept festlegen: punktuell, flächig oder Komplett-Erneuerung. Klares Angebot.
  3. Ausführung — Gerüst, schadhafte Stellen aufnehmen, Untergrund vorbereiten, Putz erneuern, Anstrich aufbringen.
  4. Abnahme — Begehung, Pflegehinweise, Dokumentation für künftige Wartungszyklen.

Häufige Fragen

Reicht ein neuer Anstrich oder muss verputzt werden?

Das hängt vom Zustand des Untergrunds ab. Wenn der Putz tragfähig ist und nur die Optik leidet, reicht oft ein Anstrich nach Reinigung. Bei Hohlstellen, tiefen Rissen oder feuchtem Mauerwerk muss verputzt werden. Wir entscheiden das nach der Klopfprüfung — nicht vom Bürotisch aus.

Was tun gegen Algen und Schimmel an der Fassade?

Algen sind meist ein Feuchteproblem. Reinigung allein hilft kurzfristig, langfristig braucht es eine Ursachen-Behebung: Sockel-Abdichtung, bessere Beschattung, manchmal eine Putzart-Korrektur. Mehr dazu im Ratgeber-Artikel zur Fassaden-Schimmelthematik.

Können Sie auch denkmalgeschützte Fassaden bearbeiten?

Ja — mit Abstimmung zur unteren Denkmalbehörde und unter Verwendung der ursprünglich verwendeten Materialien (Kalkputz, Sumpfkalkmörtel, traditionelle Pigmente). Das ist langsamer und aufwändiger als eine Standardsanierung, aber baulich wesentlich angemessener.

Vorher: das ganze Haus anschauen

Vor einer Fassadensanierung lohnt sich oft ein Blick aufs ganze Haus. Unsere Energieberatung liefert die fachliche Grundlage für die richtige Reihenfolge — Putz, Dämmung, Anstrich.

Vor-Ort-Termin vereinbaren

Wir kommen in Ihre Region im Bergischen Land und beurteilen den Sanierungsbedarf vor Ort.

Termin anfragen
Detail eines feinen Fassadenrisses an einer Altbau-Putzfassade nahe einer Fensterlaibung im Streiflicht.
Fassadensanierung — Detailaufnahme aus einem laufenden Projekt.